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Wettbewerb
Wohnen in der Söflingerstraße 120-124

Wie lässt es sich leben, zwischen den Fronten, vorne Verkehrslärm, hinten Gewerbelärm, da die stetig pulsierende Verkehrsader, die Straßen, die Schluchten. Hinten weniger geordnet, weniger ansehlich, gewachsene Gewerbehallen, charmelos bröckelnd. Doch an dem Ort spürt man das Leben. Menschen, auf dem Weg zur Arbeit, noch schnell die Einkäufe, ein Plausch beim Imbiss, die boulevardhaften Gehwege. Erinnerungen an die Zeiten, als die nun bruchstückhafte Gründerzeitbebauung noch die Straße säumte, werden wach. Das Dorf über der Stadt Aus den Randbedingungen, aus dem Vorgefundenen formt sich Neues. Im Erdgeschoss findet sich wieder Platz für ein Lebensmittelmarkt, eine Bäckerei und weitere Flächen für Gewerbe. Eine Aufweitung an der Ecke markiert den Eingang, gibt Platz, sich zu stärken, zu treffen und leitet hinüber zum Erholungsraum der Blauinsel. Darüber formiert sich ein Ensemble aus mehreren Baukörpern zu einem Dorf. Eine eigene, geschützte, ruhige Welt. Zugänglich über drei Treppenhäuser.

Die Gebäude sind so angelegt, dass der Lärm draußen bleibt. Die Südseite orientiert sich an der straßenbegleitenden Gründerzeitbebauung. Kleinteilig, vertikal strukturiert wird sie ergänzt. Dahinter finden sich verwinkelte Gebäude, in der Höhe gestaffelt. Der Blick wandert aus den Plätzen und Wohnungen durch die schmalen Gassen hinaus. Dahinter geht es weiter. Auch bei der hohen Bebauungsdichte fühlt man sich nicht eingeengt. Folgt man den Wegen, gelangt man zu verschiedenen Orten: Im Schatten unter Bäumen sitzen, auf der Spielwiese toben, Alleinsein, sich treffen mit Nachbarn und Freunden, Beete für moderne Gärtner, … Die Fassaden sind unterschiedlich ausgeformt. Verschiedene Oberflächenmaterialien wie Putz, Klinker und Holz differenzieren die einzelnen Gebäudevolumen. Insgesamt finden sechzig moderne Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern Platz. Alle Wohnungen sind barrierefrei angelegt. In den Untergeschossen stehen insgesamt 89 PKW-Stellplätze, getrennt für Wohnungen und Gewerbe, sowie die notwendigen Neben- und Kellerräume zur Verfügung.

BGF: 13.871 qm
BRI: 54.500 cbm

Planung: 2017
Wettbewerb:
Bauort: 89077 Ulm

Bauherr: Ulmer Wohnungs- und Siedlungs-Gesellschaft mbH

Leistungen: Wettbewerb
Team: Wolfgang Böttiger, Philipp Rudischhauser, Robin Merz

Ausgewählte Projekte

  • Bauen im Bestand

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1993 Beispielhaftes Bauen (Dachwohnung Grieser)
2001 DeuBau Preis (C.E. Noerpel Ulm)
2001 Nominierung Ligna plus award (C.E. Noerpel Ulm)
2001 Stadt Ulm das urbane Einfamilienhaus, 2.Preis
2007 Beispielhaftes Bauen (Stadtregal)
2008 Auszeichnung Guter Bauten BDA 2008 (Stadtregal)
2009 Flächenrecyclingpreis (Stadtregal)
2009 Bürogebäude am Neutor in Ulm, 2. Preis
2010 Gestaltungspreis der Wüstenrotstiftung (Stadtregal)
2010 Gymnasium Verl, 3. Preis
2010 Initiative 2009/2010 Bauen und Wohnen im Bestand (Stadtregal)
2010 Deutscher Bauherrenpreis (Stadtregal)
2010 UWS Wohnen am Türmle, 1. Preis
2011 Deutscher Architekturpreis (Stadtregal)
2012 Ulmer Heimstätte Wohnen Nüblingweg, 1.Preis
2013 Baukultur Schwäbische Alb (müllerblaustein)
2013 Einfamilienhaus in Reutti, 2. Preis
2013 Beispielhaftes Bauen (müllerblaustein)
2014 Initiative 2013/2014 Haus, Häuser Quartiere nachhaltig gestalten (Nüblingweg)
2015 Neubau Nahversorger mit Wohnbebauung in Verl, 4. Preis
2015 UWS Sanierung Gebäude Reutlingerstraße Ulm-Wiblingen, 1.Preis
2016 Erweiterung Landratsamt in Biberach, 1.Preis
2016 GWG München, 1. Preis
2016 Kindergarten St. Maria Suso, 1. Preis
2017 Wohnen in Herbrechtingen, 1. Preis
2018 Wohnen Spichererstraße Augsburg, 2.Preis
2019 Gemeindehaus Mater Dolorosa, 3. Preis
2019 Wohnen am Hauderboschenhof, 1. Preis